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| Bewegte Körper, bewegte Seelen! |
Hi Mädels!
Der Begriff „Zeitgenössischer Tanz“ beschreibt eine Vielzahl von Techniken und Stilen, die in Kursen, Workshops und Tanzchoreografien verwendet werden. Der zeitgenössische Tanz entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Reaktion auf die starren Techniken des Balletts. Pionierinnen wie Isadora Duncan und Martha Graham suchten nach natürlichen Bewegungen, die den Linien und der Energie des Körpers folgen und mehr Freiheit und Bewegungsfluss ermöglichen als traditionelle Tanztechniken.
Zeitgenössischer Tanz zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus: Man kann ihn zu fast jeder Musik tanzen oder mit anderen Tanzstilen kombinieren, um neue Bewegungen zu schaffen. Dieser Stil arbeitet mit der natürlichen Ausrichtung des Körpers und ist dadurch sicher und zugänglich für Anfänger. Gleichzeitig ermöglicht er erfahrenen Tänzern, neue Grenzen der Körperbewegung zu erkunden.
Hier sind die vier Haupttechniken des zeitgenössischen Tanzes:
· Cunningham (benannt nach dem Choreografen Merce Cunningham, mit Fokus auf die Architektur des Körpers im Raum, Rhythmus und Artikulation).
Was bedeutet das? Die Cunningham-Technik verwendet die Idee der „Energielinie“ des Körpers, um natürliche und einfache Bewegungen zu fördern. Richard Alston nutzt diese Technik in seinen eleganten Choreografien.
· Graham (benannt nach Martha Graham) - konzentriert sich auf Kontraktion, Loslassen, Fallen und Wiederaufstehen.
Was bedeutet das? Die Graham-Technik ist gekennzeichnet durch Bodenarbeit und den Einsatz von Bauch- und Becken-Kontraktionen. Der Stil ist sehr geerdet und im Kontrast zu den luftigen, schwebenden Idealen des Balletts.
· Limon (benannt nach José Limón) - untersucht den Energieeinsatz in Bezug auf Schwerkraft, Gewicht, Fallen, Abfedern, Wiederaufstehen und Schweben.
Was bedeutet das? Die Limón-Technik nutzt das Gefühl von Gewicht und „schwerer Energie“ im Körper. Bewegungen beginnen oft mit dem Atem, der hebt, und mit Schwüngen, die Bewegung erzeugen oder stoppen. Es fühlt sich auch einfach super an, so zu tanzen!
· Release - legt den Fokus darauf, Spannungen zu minimieren, um Klarheit, Fluss und effizienten Energie- und Atemeinsatz zu finden.
Was bedeutet das? Genau, wie es klingt: In der Release-Technik lösen wir Spannung in Gelenken und Muskeln, um fließende Bewegungen zu ermöglichen. Auch die Atmung hilft, den Körper zu entspannen. Perfekt als Entspannungstechnik und Tanzstil!
Improvisation
Improvisation konzentriert sich auf die Erforschung von Bewegung und ihre Beziehung zur Performance. Individuelle Bewegungsmaterialien werden durch verschiedene kreative Ansätze entwickelt.
Contact Improvisation
Contact Improvisation ist eine Tanzform zu zweit, die sich durch Gewichtsverlagerung, fließende Bewegungen und Berührung auszeichnet. Partner improvisieren mit natürlichen Bewegungen des Körpers.
Choreografie
Choreografie-Workshops sind darauf ausgelegt, persönliche Ansätze zu Ideen zu fördern, die sich für die Erstellung von Choreografien eignen. |
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